Koordinator
Denny Schüppel
Laufzeit
01.07.2024 - 30.06.2026
Projektvolumen
0,80 Mio. €
Projektpartner
Universität Augsburg; Institut für Materials Resource Management
Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik (IGCV)
SKZ-KFE
Projektbeirat
Ariane Group GmbH
Automation Steeg und Hoffmeyer GmbH
BJS Ceramics GmbH
Brembo SGL Carbon Ceramic Brakes GmbH
C6 Composite Tooling GmbH
Carbon-Werke Weißgerber GmbH & Co. KG
CG TEC Carbon und Glasfasertechnik GmbH
CTC GmbH
CVT GmbH & Co. KG
diondo GmbH
Forward Engineering GmbH
Gühring KG
Gustav Gerster GmbH & Co.KG
Haufler Composites GmbH & Co. KG
Hufschmied Zerspanungssysteme GmbH
Lebmeier Konstruktionen
Mitsubishi Chemical Advanced Materials GmbH
Phoenix Non Woven GmbH & Co.KG
Schunk Kohlenstofftechnik GmbH
SGL Carbon GmbH
Teijin Carbon Europe GmbH
Tenowo Hof GmbH
ACE Advanced Composite Engineering GmbH
Airbus Helicopters GmbH
BASF 3D Printing Solutions GmbH
BMW AG
C.A.R. Fibertec GmbH
Engel Austria GmbH
Hexcel Composites GmbH
iii-Carbon Weißgerber GmbH & Co. KG
Kompetenzzentrum Holz GmbH
M&A DIETERLE GmbH
REBRAKE Ceramic Brake Service GmbH
Schill+Seilacher "Struktol" GmbH
Toray Industries Europe GmbH
Ganzheitliche ökobilanzielle und ökonomische Betrachtung von CFK und CMC aus regenerativen Ressourcen
Im Projekt werden erfolgversprechende, regenerative Ausgangsmaterialien für Carbon (CFK) und Faserkeramik (Cf-CMC) hinsichtlich ihrer technischen, ökologischen und ökonomischen Performance untersucht. Aktuell existieren für beide Materialien eine Vielzahl an Prozessrouten, um sowohl Carbonfasern (CF) als auch Matrixsysteme aus erneuerbaren Ressourcen zu fertigen. Für eine zukünftige, nachhaltige Industrialisierung sind neben den erzielbaren Eigenschaften aber auch die dafür aufzuwendenden Material- und Energieflüsse zur Herstellung sowie der technologische Reifegrad entscheidend. Das Projekt soll transparent aufzeigen, welche Prozessrouten dafür in Frage kommen. Vielversprechende technische Ansätze des Projektes sind der Einsatz von biobasierten Phenol- und Furanharzsystemen und die Verwendung regenerativer Bio-Methanol-CF sowie recycelter CF. Bei der CMC-Herstellung ist die Silizierung mit Siliziumderivat aus ausgemusterten Photovoltaik-Anlagen (PV) geplant. Zudem werden die Prozessrouten hinsichtlich Nachhaltigkeit (ökologisch und ökonomisch) sowie dem Industrialisierungsgrad (TRL, SupplyChain) bewertet.
Zusätzlich erfolgt der Ergebnistransfer über Weiterbildungsveranstaltungen, Diskussionsrunden innerhalb des pA, Arbeitsgruppen sowie Konferenzbeiträge und Publikationen. KMU profitieren hier von neuen, regenerativen, „grünen“ HighTech Materialen, mit denen sie ihre bestehenden Produktionslinien, Technologien und Anwendungen nahezu ohne größere Modifizierungen langfristig, zukunftssicher und führend im internationalen Wettbewerb, betreiben können. Gemeinsam soll das Potenzial von regCFK und regCMC aufgezeigt werden, um diese gezielt als nachhaltige und klimafreundliche Werkstoffe einzusetzen.